Details zur ausgewählten Art
Grammia quenseli (Gletscher-Bär)

Grammia quenseli: Männchen Grammia quenseli: Männchen Grammia quenseli: Männchen Grammia quenseli: Weibchen Grammia quenseli: Weibchen Grammia quenseli: Weibchen lateral Grammia quenseli: Ei Grammia quenseli: halbwüchsige Raupe Grammia quenseli: Raupe im vorletzten Stadium Grammia quenseli: Raupe Grammia quenseli: Raupe Grammia quenseli: Raupe, dunkel Grammia quenseli: Raupe lateral Grammia quenseli: Raupe, eingerollt Grammia quenseli: Puppe lateral Grammia quenseli: Puppe ventral Grammia quenseli: Habitat in 2500 m NN im Oktober Grammia quenseli: Habitat im Sommer

Raupennahrungspflanzen:
polyphag

Lebensraumansprüche:
Alpine, kurzrasige, eher trockene Matten und Weiden oberhalb der Baumgrenze in 2000 bis 2900 m NN, vor allem in den Zentralalpen der Schweiz, aber auch in den Alpen Österreichs, Italiens und Frankreichs. Meist sehr lokal und selten.

Entwicklungszyklus:
Zweijährig. Die Raupe überwintert einmal klein, beim zweiten Mal voll ausgewachsen. Solche überwinternden, erwachsene Raupen fand ich Mitte Oktober 2006 im südlichen Engadin auf 2500 m NN zusammen mit Puppen von Pontia callidice, Raupen von Erebia pandrose, Setina aurita, Parasemia plantaginis, Phragmatobia fuliginosa, Zygaena exulans und Hypodryas cynthia unter den im Habitat spärlichen Steinen in kleinen Höhlungen locker eingerollt. Anfang Juli 2007 waren dann vor allem halbwüchsige Raupen zu finden. Gleichzeitig hätte man wohl auch Eier und Falter beobachten können.

Gefährdungsursachen:
Stellenweise durch tourismusbedingte Landschaftszerstörung.

Bemerkungen:
Auch diese Art wird in ihrer periodischen Häufigkeit durch Parasiten und Pilze bestimmt.


Arctia caja | Arctia festiva | Arctia flavia | Arctia villica | Cymbalophora pudica | Pericallia matronula | Rhyparia purpurata