Raupennahrungspflanzen:
Gräser.
Lebensraumansprüche:
Hipparchia hermione bewohnt Sandmagerrasen mit Kiefern, lichte Kiefernwälder, (waldnahe) Trockenrasen und ähnliche Habitate.
Entwicklungszyklus:
Hipparchia hermione überwintert als halbwüchsige Raupe (L3-L4), die im Mai/Juni ausgewachsen ist.
Gefährdung: vom Aussterben bedroht
Gefährdungsursachen:
Als Magerart ist der Falter von Eutrophierung und zu starker Verwachsung bedroht. In Deutschland kommt sie nur mehr im Nordosten wie etwa in Brandenburg vor. Wenige Populationen existieren daneben noch im Nahetal. Im Süden ist der Falter häufiger. Mir ist Hipparchia hermione etwa vom Mont Ventoux (Provence) bekannt, wo zusammen mit Zygaena fausta und Chazara briseis ein südexponierter, sehr magerer Hang in etwa 1400m NN besiedelt wird.
Bemerkungen:
Der Falter ist auch als H. alcyone bekannt.
Die Verbreitung reicht lokal von Marokko über Europa (z.B. Südnorwegen, Spanien, Südfrankreich, Osteuropa).