Mantis religiosa (Gottesanbeterin)

Mantis religiosa: Weibchen Mantis religiosa: Weibchen (Wallis, September 2009) Mantis religiosa: Weibchen Mantis religiosa: Kopula Mantis religiosa: Portrait Mantis religiosa: Weibchen Mantis religiosa: Männchen (Wallis, September 2009) Mantis religiosa: Männchen (Wallis, September 2009) Mantis religiosa: Habitat im Wallis (September 2009)

Nahrung:
Räuberische Art, die meist andere Insekten erbeutet. Selten fängt sie auch kleine Eidechsen etc.

Lebensraumansprüche:
Mantis religiosa besiedelt in Mitteleuropa saumreiche, buschige Magerrasen in xerothermen Tieflagen. Am Mittelmeer kommt sie hingegen in fast allen extensiven Offenhabitaten mit ausgeprägter Vertikalstruktur vor.

Entwicklungszyklus:
Die Eier überwintern und werden in Klumpen (Ootheken) unter Steine oder an Pflanzenteile geklebt. Imagines erscheinen von Juli bis Anfang November.

Gefährdungsursachen:
Mantis religiosa ist in Deutschland auf den südlichen Oberrhein und auf einige warme Flusstäler in Rheinland-Pfalz beschränkt und hier aufgrund des Rückgangs geeigneter Habitate und den immer weiter zunehmenden Landschaftsverbrauch und Intensivierungen etwa im Weinbau stark gefährdet. Mantis religiosa profitiert allerdings von der Klimaerwärmung.
In den Südalpen und am Mittelmeer ist die Gottesanbeterin hingegen sehr verbreitet.

Bemerkungen:
Mantis religiosa ist in vielen warmen Gebieten der Erde verbreitet: Afrika, Asien, Australien, Nordamerika, Süd- und Mitteleuropa. Insgesamt ist sie auch durch Verschleppung in Ausbreitung begriffen.


Empusa pennata