Raupennahrungspflanzen:
Strauchförmige Rosengewächse wie Prunus spinosa, Crataegus sp., Cotoneaster sp. u.a.
Lebensraumansprüche:
Aglaope infausta besiedelt buschige, warme Steppenheiden und Krüppelwälder mit Flaumeichen, Schlehen, Felsenbeeren u.a.
Entwicklungszyklus:
Aglaope infausta bildet eine Generation im Juni/Juli aus. Die Raupe überwintert und lässt sich besonders im Mai etwa durch Klopfen leicht finden.
Gefährdung: In Mitteleuropa nur lokal und/oder reliktär vorkommend bzw. auf Sonderstandorte limitiert
Gefährdungsursachen:
Der Falter kommt in Mitteleuropa an wenigen Stellen im Mittelrheintal und im Elsaß vor und ist hier sehr stark gefährdet, da die Biotope teilweise verwalden, überbaut wurden oder falsch gepflegt werden. Südwestlich der Alpen ist Aglaope infausta hingegen recht weit verbreitet und weniger gefährdet, so in der Valle di Susa (Italien: Piemont) oder auch in den Alpes de Haute-Provence und in Spanien.
Bemerkungen:
Aglaope infausta ist südwesteuropäisch verbreitet und findet sich von der iberischen Halbinsel über Südfrankrankreich bis Westdeutschland und Nordwestitalien.