Endromis versicolora (Birkenspinner)

Endromis versicolora: Kopula Endromis versicolora: Weibchen Endromis versicolora: Männchen Endromis versicolora: Männchen (Totstellreflex) Endromis versicolora: Männchen Endromis versicolora: Männchen (Portrait) Endromis versicolora: Eiablage. Frische Eier sind gelb. Endromis versicolora: frisch gelegte Eier Endromis versicolora: Eier nach einigen Tagen Endromis versicolora: Eier nach einigen Tagen Endromis versicolora: Eier vor dem Schlupf (dunkel) bzw. Eihüllen (hell) Endromis versicolora: frisch geschlüpfte Raupe Endromis versicolora: L1-Gruppe Endromis versicolora: L2-Gruppe Endromis versicolora: halbwüchsige Raupen Endromis versicolora: halbwüchsige Raupen Endromis versicolora: halbwüchsige Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Raupe Endromis versicolora: Puppe Endromis versicolora: Puppe Endromis versicolora: Habitat: Birkenwälder im Tessin

Raupennahrungspflanzen:
Meist leben die Raupen an Betula sp., manchmal aber auch an Alnus und vielleicht zudem Corylus und Carpinus

Lebensraumansprüche:
Lichte Laubwälder, Moorrandwälder, Bruchwälder etc. mit größeren Anteilen der Raupennahrungspflanzen.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen von März bis Anfang Mai (selten schon Ende Februar). Die Raupen findet man von Mai bis Juni, in höheren Lagen auch noch Anfang Juli. Die Puppe überwintert. Die Eier werden gruppenweise an dünnen Ästchen abgelegt, wo die Jungraupen in Gruppen leben.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Endromis versicolora ist stark gefährdet durch Rückgang lichter, birkenreicher Wälder zugunsten von Nadelwaldmonokulturen. Mit die besten Habitate finden sich offenbar besonders noch in niederwaldartig genutzten lichten, feuchteren Wäldern wie im Steigerwald sowie in Moorrandwäldern. Auch manche birkenreichen Bergwälder (500 bis 1500m NN) etwa im Tessin oder Wallis sind noch recht gut besetzt. Endromis versicolora ist aber bei geringer Populationsdichte auch leicht zu übersehen.

Bemerkungen:
Der Birkenspinner ist in Mitteleuropa weit verbreitet, aber meist auf eng begrenzte Fundorte beschränkt. Weiter im Süden kommt er nur vereinzelt in den Gebirgen vor. Die Gesamtverbreitung reicht weiter bis Ostasien.