Oecanthus pellucens (Weinhähnchen)

Oecanthus pellucens: Männchen Oecanthus pellucens: Weibchen Oecanthus pellucens: Weibchen Oecanthus pellucens: Weibchen Oecanthus pellucens: Weibchen Oecanthus pellucens: Weibchen lateral Oecanthus pellucens: Habitat am griechischen Olymp Oecanthus pellucens: Habitat im Tessin Oecanthus pellucens: Habitat in der Pfalz: Wegrand mit Staudensaum

Nahrung:
Blüten, andere Pflanzenteile und kleine Insekten

Lebensraumansprüche:
Trockenwarmes Buschland, Säume, Wegränder, höherwüchsige Trockenhänge und ähnliche Standorte

Entwicklungszyklus:
Die Imagines treten im Hoch- und Spätsommer auf. Larven fand ich noch im Juli in Griechenland am Olymp häufig an Blütenständen von Verbascum-Arten. Die nachtaktive Art ruht tagsüber meist bewegungslos in höherwüchsiger Vegetation.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
In Mitteleuropa ist Oecanthus pellucens an das Weinbauklima gebunden. Hier findet sie aber kaum noch geeignete Lebensräume, da intensivste Landwirtschaft (Sonderkulturen wie Wein oder auch Spargel) für heimische Tier- und Pflnzenarten oft keinen Raum mehr lässt. Die Klimaerwärmung dürfte Oecanthus pellucens allerdings begünstigen.

Bemerkungen:
Das Weinhähnchen ist in Südeuropa und Westasien weit verbreitet. In Deutschland kommt sie nur lokal vor, etwa am Oberrhein oder bei Regensburg, und fehlt weiten Gebieten.