Raupennahrungspflanzen:
Helianthemum spp., aber auch Fabaceen wie Onobrychis (Raupenfunde in der Provence im Massif de la Ste Baume)
Lebensraumansprüche:
Adscita mannii besiedelt Kalkmagerrasen und Steppenheiden.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen sehr früh. In der Valle di Susa (Italien) fand ich auf 500 m NN bereits Mitte Mai Falter. Erwachsene Raupen waren in der Ste. Baume in 800 m NN bereits Anfang April zu beobachten.
Gefährdung: In Mitteleuropa nur lokal und/oder reliktär vorkommend bzw. auf Sonderstandorte limitiert
Gefährdungsursachen:
Nördlich der Alpen ist Adscita mannii nur vom Oberrhein (etwa Kaiserstuhl) bekannt, wo durch den intensiven Weinbau viele Standorte verloren gegangen sind. Ob die verbliebenen zur Erhaltung ausreichen, wird sich zeigen müssen.
Ansonsten ist der Falter von Nordostspanien über Südfrankreich und Italien zum Balkan und zum schwarzen Meer verbreitet. In Nord-Griechenland traf ich Ende Mai 2010 zahlreiche Falter im Askion-Gebirge an.