Nahrung:
Gräser, seltener Kräuter
Lebensraumansprüche:
Chrysochraon dispar besiedelt feuchte, ungemähte Habitate wie Seggenriede, Uferröhricht, Hochstaudenfluren an Bächen, Waldlichtungen, Kahlschläge etc. In den Alpen steigt sie stellenweise (etwa im westlichen Wallis) bis 2000 m NN und bewohnt dann auch trockenere Habitate.
Entwicklungszyklus:
Die Imagines erscheinen von Juni/Juli bis Oktober. Die Eiablage erfolgt oberirdisch in markhaltige Stängel, weswegen Chrysochraon dispar auch empfindlich auf Mahd reagiert.
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
Chrysochraon dispar ist nur lokal verbreitet (weist einige Verbreitungslücken auf) und stellenweise durch Vernichtung ungemähter Saumstrukturen bedroht (auch "Ordnungsliebe"). Dennoch kann sie - was ihre Habitate anbetrifft - als vergleichsweise wenig anspruchsvoll gelten.
Bemerkungen:
Chrysochraon dispar kommt von den Pyrenäen über Zentraleuropa (bis Nordgriechenland im Südosten, nicht in den meisten Bereichen Italiens - nur in den Alpen) bis weit ins gemäßigte Asien (Sibirien).