Nahrung:
Kräuter, besonders zarte Pflanzenteile.
Lebensraumansprüche:
Isophya kraussi besiedelt trockene bis seltener mesophile oder sogar feuchte Säume und kommt auch gerne in versaumten Magerrasen oder auf grasigen Waldlichtungen vor.
Entwicklungszyklus:
Die Larven sind ab Mitte März zu beobachten, die Imagines ab Anfang Juni bis selten Frühherbst (September). Die Eier überwintern mehrfach im Boden.
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
Durch die Ausräumung der Landschaft ist auch diese Art rückläufig. Isophya kraussi ist aber nicht zu anspruchsvoll und hält sich auch in Kleinhabitaten lange. So kommt sie bei Memmingen an einer der letzten, recht kleinflächig ausgebildeten Trockenböschungen im Illergebiet sehr isoliert vor. Auf der Schwäbischen Alb ist sie zudem in Krautsäumen ganz gewöhnlicher Wälder zu finden.
Bemerkungen:
Isophya kraussi ist am besten als Larve im April/Anfang Mai nachzuweisen, da die Larven in den ersten Stadien am Boden und wenig versteckt leben. Bei den Imagines empfehlen sich dann allenfalls noch BAT-Detektoren, da sie aufgrund ihrer versteckten Lebensweise mehr zufällig gefunden werden.
Die Verbreitung ist offenbar auf Mitteleuropa (Deutschland, Tschechien, Österreich und angrenzende Gebiete) beschränkt.