Leptophyes albovittata (Kollar, 1833) (Gestreifte Zartschrecke)


Leptophyes albovittata: M�nnchen (Fr�nkische Alb) [N] Leptophyes albovittata: M�nnchen (Fr�nkische Alb) [N] Leptophyes albovittata: M�nnchen (Fr�nkische Alb) [N] Leptophyes albovittata: M�nnchen in Hitzefluchtstellung [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Fr�nkische Alb) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Fr�nkische Alb) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen  mit Spermatophore (Fr�nkische Alb, 2008) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Engadin) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Olymp, 1800m NN, Juli 2010) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Olymp, Juli 2010) [N] Leptophyes albovittata: Weibchen (Nordgriechenland, Vitsi N Kastoria, Anfang Juli 2013) Leptophyes albovittata: Weibchen (Bulgarien, randliches Pirin-H�gelland, Anfang August 2013) [N] Leptophyes albovittata: M�nnchen (Olymp, Juli 2010) [N] Leptophyes albovittata: M�nnchen (Olymp, Juli 2010) [N] Leptophyes albovittata: Habitat (Fr�nkische Alb, August 2008) [N] Leptophyes albovittata: Habitat in Bulgarien (Anfang August 2013) [N]

Nahrung:
Die Art ern�hrt sich rein pflanzlich und verursacht typischen Lochfra�, den man etwa an Disteln (Cirsium vulgare) und anderen Stauden beobachten kann.

Lebensraumansprüche:
Leptophyes albovittata besiedelt in erster Linie trockenwarme S�ume (Geranion sanguinei und verwandte Pflanzengesellschaften). Sie dringt auch in wechselfeuchte oder ruderalisierte Gebiete ein und bevorzugt leicht bis mittel verbuschte Sukzessionsstadien.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines treten von Ende Juni bis in den Oktober auf. Sie halten sich gerne auf h�heren Stauden auf. So traf ich auf der Fr�nkischen Alb zahlreiche Tiere auf bereits fruchtenden Cirsium vulgare-Pflanzen, deren Bl�tter regelrecht perforiert waren (Lochfra�).

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Leptophyes albovittata ist durch zunehmende Verwaldung der Habitate, deren Eutrophierung, aber auch zu rigorose Entbuschungen bedroht. Zahlreiche Standorte verliert sie durch �berbauung und Intesivierung, so durch die bekannte Salamitaktik der Landwirte, die gerne jedes Jahr ein weiteres St�ckchen der wenigen noch verbliebenen Ackerraine etc. in die Nutzfl�che integrieren.

Bemerkungen:
Die s�d�stlich verbreitete Art (Westasien, S�dosteuropa) kommt nach Nordwesten bis S�dpolen und Bayern (Fr�nkische Alb) vor und hat mittlerweile ganz sporadisch auch Baden-W�rttemberg erreicht. Zudem reicht die Verbreitung bis ins Engadin.



Leptophyes boscii | Leptophyes laticauda | Leptophyes lisae | Leptophyes punctatissima