Nahrung:
In erster Linie Gräser, aber auch kleine Insekten.
Lebensraumansprüche:
Metrioptera roeselii bewohnt Wiesen aller Art, sofern sie nicht zu trocken und flachgründig sind und Bereiche mit nur geringer oder ohne Mahd aufweisen. Am häufigsten ist sie in Feuchtwiesen, mesophilen Extensivwiesen und frischen, teils ruderalisierten Bereichen in Magerrasen. Sie fehlt in sehr xerothermen Habitaten ohne Säume. Sie kommt auch auf Intensivwiesen mit Gülledüngung manchmal noch vor, wenn die Flächen nicht zu extrem intensiv sind und weniger gemähte Gräben oder Säume etc. aufweisen. In reinen Intensivwiesen fehlt selbst diese anspruchslose Art. Nur Chorthippus parallelus und C. albomarginatus vertrgen solche extrem intensiven Nutzungsformen.
Entwicklungszyklus:
Die Eier werden in Stängel von Gräsern, Kräutern oder Büschen abgelegt (deshalb angewiesen auf wenig gemähte Säume) und überwintern. Die Imagines erscheinen recht früh ab Juni bis in den Herbst.
Gefährdungsursachen:
Ungefährdet.
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Ostspanien über Zentral- und Osteuropa bis weit nach Asien (Sibirien).