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Papilio alexanor 

Papilio alexanor: Falter (Provence) Papilio alexanor: Falter (Provence) Papilio alexanor: Falter (Provence) Papilio alexanor: Unterseite Papilio alexanor: Falter (Samos) Papilio alexanor: Ei an Ptychotis saxifraga (Provence) Papilio alexanor: Eier an Ptychotis saxifraga (Provence) Papilio alexanor: Ei (Detail) Papilio alexanor: Ei nach einigen Tagen Papilio alexanor: Ei vor dem Schlupf Papilio alexanor: L1 nach dem Schlupf aus dem Ei Papilio alexanor: L1 Papilio alexanor: L1 Papilio alexanor: L1 in Häutungsruhe zu L2 Papilio alexanor: L2-Raupe Papilio alexanor: L2 lateral Papilio alexanor: L3 lateral Papilio alexanor: L3 Papilio alexanor: Raupe am Anfang des vorletzten Stadiums Papilio alexanor: Raupe am Anfang des vorletzten Stadiums Papilio alexanor: Raupe am Ende des vorletzten Stadiums Papilio alexanor: Raupe am Ende des vorletzten Stadiums Papilio alexanor: Raupe im letzten Stadium Papilio alexanor: Raupe im letzten Stadium Papilio alexanor: Raupe im letzten Stadium Papilio alexanor: Raupe im letzten Stadium Papilio alexanor: Raupe im letzten Stadium Papilio alexanor: Kopf Papilio alexanor: Puppe Papilio alexanor: Puppe lateral Papilio alexanor: mit Eiern belegte Pflanze von Ptychotis saxifraga (Blüte beginnt erst in etwa 2 Wochen) Papilio alexanor: mit Eiern belegte Pflanze von Ptychotis saxifraga (Blüte beginnt erst in etwa 2 Wochen) Papilio alexanor: Larvalhabitat in der Provence Papilio alexanor: Habitat auf Samos (patrouillierende Männchen)

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen fressen an verschiedenen Apiaceae (Doldenblütlern). Dabei kann es zur Ausbildung regionaler Präferenzen kommen. So frisst die Raupe in der Provence meist an Ptychotis saxifraga.Eine weitere präferierte Gattung ist Opopanax.

Lebensraumansprüche:
Die Raupen leben zumeist an Pflanzen, die besonders heiß über Schotter und Offenboden wachsen, wie an Böschungen, in Steinbrüchen und an Felshängen. Insgesamt besiedelt Papilio alexanor meist Magerrasenhänge mit den Larvalhabitaten an Sonderstellen, die oft von lockerem Gebüsch durchsetzt sind.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen in einer Generation von Ende April bis in den Juli. Auf Samos erschienen die Falter in der ersten Maiwoche 2009. Die Eier fand ich etwa in der Provence um Mitte Juni recht zahlreich. Die Raupe lebt je nach Standort von Ende Mai bis Anfang August. Die Verpuppung findet allgemein unter Steinen oder in Spalten und Ritzen statt. Die Puppe ist dazu deutlich abgeflacht und überwintert.

Gefährdungsursachen:
Papilio alexanor ist an den teilweise recht lokalen Fundorten durch Verwaldung, starke Beweidung, Tourismus und stellenweise auch durch Intensivierung (Weinberge etc.) bedroht. In Griechenland und der Türkei sind die Vorkommen noch weniger gefährdet.

Bemerkungen:
Die Verbreitung ist heute in Europa inselartig aufgesplittert: Provence und wenige Stellen im angrenzenden NW-Italien, Süditalien (N-Sizilien und Aspromonte), Kroatien, südliche Balkanhalbinsel. Weiterhin kommt Papilio alexanor über die Türkei und Israel bis Pakistan und Afghanistan sowie Kasachstan vor.


Papilio machaon