Raupennahrungspflanzen:
Apiaceen, besonders Pimpinella saxifraga, Pastinaca sativa und Peucedanum sp. Selten lebt die Raupe auch an Rutaceen (z.B. Dictamnus albus)
Lebensraumansprüche:
Papilio machaon ist ein Verschiedenbiotopbewohner. Sie findet sich im Offenland und auf größeren Waldlichtungen. Sie kann sich aber nur dort entwickeln, wo höchstens ein- bis zweimal im Jahr gemäht wird, also nicht im heutigen Intensiv-Grünland.
Entwicklungszyklus:
Papilio machaon bildet meist zwei, selten partiell drei Generationen aus. Die Puppe überwintert. Die Falter fliegen von April bis September und sind gerade im Frühjahr oft beim Hilltopping zu beobachten. Dabei versammeln sich männliche Falter auf Hügelkuppen zur Balz um Weibchen.
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
In ausgeräumten, lebensfeindlichen Kulturlandschaften wie in großen Teilen Norddeutschlands wird auch dieser eigentlich recht euryöke Falter selten. Wo noch Magerrasen vorhanden sind wie im Jura der Alb, sind Raupen mitunter zu Hunderten zu beobachten.
Bemerkungen:
Die Raupe kann auch in Gärten an Möhren, Fenchel, Dill etc. auftreten, wo sie belassen werden sollte, da sie keinerlei Schäden anrichtet.
Papilio machaon ist von Nordwestafrika über ganz Europa (in England nur mehr sehr lokal) bis Japan verbreitet und findet sich auch in Nordamerika (holarktische Verbreitung).