Details zur ausgewählten Art
Papilio machaon (Schwalbenschwanz)

Papilio machaon: Falter Papilio machaon: Falter (spanische Westpyrenäen, Juli 2010) Papilio machaon: Falter (Schwäbisch Hall, Juli 2010) Papilio machaon: Falter (Samos, Mai 2009) Papilio machaon: Falter (Samos, Mai 2009) Papilio machaon: völlig abgeflogener Falter am Ende seines Lebens (nach vermutlich 3 Wochen) Papilio machaon: Falter-Oberseite Papilio machaon: Ei Papilio machaon: Ei Papilio machaon: Ei (Samos, Mai 2009) Papilio machaon: Jungraupe (Provence, Juni 2009) Papilio machaon: Jungraupe (Samos) Papilio machaon: halbwüchsige Raupe Papilio machaon: Raupe Papilio machaon: Raupe Papilio machaon: Raupe (Ostalb, September 2009) Papilio machaon: Raupe (Ostalb, September 2009) Papilio machaon: Raupe, verdunkelte Herbstform, Ende Oktober 2007 Papilio machaon: Puppe im Winter-braun Papilio machaon: Puppe im Winter-gruene Form Papilio machaon: Puppe Papilio machaon: Eiablagehabitat auf Samos: Ferula in einer Straßenböschung (mehr als 10 Eier und Jungraupen, Mai 2009) Papilio machaon: Habitat auf der Ostalb: Magerrasen mit Pimpinella saxifraga

Raupennahrungspflanzen:
Apiaceen, besonders Pimpinella saxifraga, Pastinaca sativa und Peucedanum sp. Selten lebt die Raupe auch an Rutaceen (z.B. Dictamnus albus)

Lebensraumansprüche:
Papilio machaon ist ein Verschiedenbiotopbewohner. Sie findet sich im Offenland und auf größeren Waldlichtungen. Sie kann sich aber nur dort entwickeln, wo höchstens ein- bis zweimal im Jahr gemäht wird, also nicht im heutigen Intensiv-Grünland.

Entwicklungszyklus:
Papilio machaon bildet meist zwei, selten partiell drei Generationen aus. Die Puppe überwintert. Die Falter fliegen von April bis September und sind gerade im Frühjahr oft beim Hilltopping zu beobachten. Dabei versammeln sich männliche Falter auf Hügelkuppen zur Balz um Weibchen.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
In ausgeräumten, lebensfeindlichen Kulturlandschaften wie in großen Teilen Norddeutschlands wird auch dieser eigentlich recht euryöke Falter selten. Wo noch Magerrasen vorhanden sind wie im Jura der Alb, sind Raupen mitunter zu Hunderten zu beobachten.

Bemerkungen:
Die Raupe kann auch in Gärten an Möhren, Fenchel, Dill etc. auftreten, wo sie belassen werden sollte, da sie keinerlei Schäden anrichtet.

Papilio machaon ist von Nordwestafrika über ganz Europa (in England nur mehr sehr lokal) bis Japan verbreitet und findet sich auch in Nordamerika (holarktische Verbreitung).


Iphiclides podalirius | Papilio alexanor | Parnassius apollo | Parnassius mnemosyne | Parnassius phoebus | Zerynthia polyxena | Zerynthia rumina