Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Apiaceen, besonders Pimpinella saxifraga, Pastinaca sativa und Peucedanum sp. Selten lebt die Raupe auch an Rutaceen (z.B. Dictamnus albus und Citrus). In S�deuropa ist Foeniculum vulgare eine sehr wichtige Nahrungspflanze wie eigene Funde auf Kreta, Rhodos, Samos, in Spanien und Portugal zeigen.
Lebensraumansprüche:
Papilio machaon ist ein Verschiedenbiotopbewohner. Sie findet sich im Offenland und auf gr��eren Waldlichtungen. Sie kann sich aber nur dort entwickeln, wo h�chstens ein- bis zweimal im Jahr gem�ht wird, also nicht im heutigen Intensiv-Gr�nland. Die h�chsten Raupenabundanzen kommen meist in sonnigen Kalkmagerrasen mit Pimpinella saxifraga vor.
Manche Populationen sind auch an spezielle, enger gefasste Lebensr�ume gebunden, so das extrem lokale Vorkommen in England an bestimmte Moore.
Entwicklungszyklus:
Papilio machaon bildet in Mitteleuropa meist zwei, selten partiell drei Generationen aus. Im S�den ist die dritte Generation regelm��iger. Die Puppe �berwintert. Die Falter fliegen von April bis September und sind gerade im Fr�hjahr oft beim Hilltopping zu beobachten. Dabei versammeln sich m�nnliche Falter auf H�gelkuppen zur Balz um Weibchen.
Die Raupen leben von Ende April oder Mai bis Oktober, vor allem in S�deuropa sogar noch im November (N-Portugal: Caminha, 02.11.2013).
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
In ausger�umten, lebensfeindlichen Kulturlandschaften wie in gro�en Teilen Norddeutschlands wird auch dieser eigentlich recht eury�ke Falter selten. Wo noch Magerrasen vorhanden sind wie im Jura der Alb, sind Raupen mitunter zu Hunderten zu beobachten.
Bemerkungen:
Die Raupe kann auch in G�rten an M�hren, Fenchel, Dill etc. auftreten, wo sie belassen werden sollte, da sie keinerlei Sch�den anrichtet.
Papilio machaon ist von Nordwestafrika �ber ganz Europa (in England nur mehr sehr lokal) bis Japan verbreitet und findet sich auch in Nordamerika (holarktische Verbreitung).