Raupennahrungspflanzen:
Polyphag an Sträuchern und teils auch Kräutern. Bevorzugt aber Rosaceae, Ericaceae. Auch gerne an Esparsette oder Frangula alnus.
Lebensraumansprüche:
Vielgestaltig, da anpassungdsfähig. Besonders häufig in verbuschenden Magerrasen mit Schlehenhalden, aber auch auf von Brombeeren überwucherten Lichtungen, Flach- und Hochmooren, Bahndämmen und anderen ungemähten Flächen.
Entwicklungszyklus:
Es überwintert die Puppe im Kokon. Dieser ist meist bodennah versteckt und nur selten exponiert angelegt. Falter meist im April und Mai. Die Männchen sind tagsüber zu beobachten, aber meist nicht so auffällig wie jene des Nagelflecks. Die Eier finden sich an Ästen in lockeren Gelegen. Die jungen Raupen leben gesellschaftlich, die erwachsenen sind mehr einzeln und wenig auffällig. Raupenzeit ist von Ende Mai bis Juli.
Gefährdungsursachen:
Meist noch insgesamt ungefährdet, wenn auch im Kulturland vielerorts durch die Ausräumung der Landschaft bereits völlig verdrängt.
Bemerkungen:
Wird südlich der Alpen von der sehr nahe verwandten Saturnia ligurica ersetzt.