Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Laubb�umen und Str�uchern, besonders Rosaceae. Sehr gerne werden wilde Pyrus-Arten belegt, so in Griechenland.
Lebensraumansprüche:
Saturnia pyri besiedelt warme H�nge mit lockeren Geh�lzbest�nden und andere geh�lzreiche Standorte. Er findet sich auch in Obstg�rten, wenn nicht gespritzt wird.
Entwicklungszyklus:
Die Puppe �berwintert im Kokon, nicht selten auch mehrfach. Die Falter fliegen von M�rz bis Juni und legen die Eier einzeln oder in kleinen Gruppen an d�nnen Zweigen oder Bl�ttern ab. In Nordgriechenland fand ich zahlreiche Raupen und Kokons meist im Juli ausschlie�lich an einer dornigen, wilden Pyrus-Art (Pyrus spinosa). Unter den teils kahl gefressenen B�umchen war der Boden mit gro�en Kotballen �bers�t. Meist fanden sich zwischen 1 und 3 Raupen pro Busch. Ein Teil der Kokons wird offenbar am Stammfu� des Fra�baums an der Rinde angelegt. Ein Teil der Raupen wandert vor der Verpuppung aber auch weiter umher, wie mehrere Beobachtungen auch �berfahrener Raupen zeigen.
Anfang Mai 2016 fand ich bereits ausgewachsene Raupen bei Galaxidi (Region Delphi) in Mittelgriechenland auf Meeresniveau.
Auf Samos fand ich Anfang Mai Eier auf der Blattoberseite eines gepflanzten Birnbaums.
Gefährdungsursachen:
Saturnia pyri ist im Norden (Wallis, Tessin, S�d-�sterreich, Elsa�) durch die Ausr�umung der Landschaft und die Intensivierung im Obstbau (Gifteinsatz) bedroht. Im S�den, so in Griechenland, ist der Falter noch recht h�ufig.
Bemerkungen:
Saturnia pyri fehlt in Deutschland, wenn auch immer wieder vom nahen Frankreich eingeflogene Falter gemeldet werden, so besonders im Saarland, wo auch vor�bergehende Fortpflanzung denkbar ist. Vielleicht ist Saturnia pyri eine der Arten, die mit der Klimaerw�rmung weiter vordringen k�nnte.
Die Gesamtverbreitung reicht von Nordafrika durch S�deuropa und s�dliche Teile Mitteleuropas (S�dalpen, Elsa� etc.) bis Vorderasien (Iran).