Details zur ausgewählten Art
Stauroderus scalaris (Gebirgsgrashüpfer)

Stauroderus scalaris: Männchen Stauroderus scalaris: Männchen Stauroderus scalaris: Weibchen Stauroderus scalaris: Weibchen Stauroderus scalaris: Habitat im Wallis auf 1400 m NN

Nahrung:
Gräser

Lebensraumansprüche:
In erster Linie werden trockenwarme Magerrasen mit mittelhoher Vegetation besiedelt. Seltener kommt Stauroderus scalaris auch in alpinen Schuttfluren, Waldlichtungen oder mageren Fettwiesen vor.

Entwicklungszyklus:
Die Imagines erscheinen von Juni bis Oktober.

Gefährdung: vom Aussterben bedroht

Gefährdungsursachen:
In Deutschland findet sich Stauroderus scalaris nur sehr selten, etwa im Schwarzwald, auf der mittleren Schwäbischen Alb bei Münsingen und im südlichen Allgäu bei Oberstdorf (hier aber nur sehr individuenschwach bzw. sporadisch).

Bemerkungen:
Die Männchen erzeugen ein lautes Flugschnarren wie dies auch für P. stridulus, B. tuberculata und Stenobothrus rubicundulus in jeweils eigener Ausprägung charakteristisch ist. Die Gesamtverbreitung reicht von den Pyrenäen (ein isoliertes Reliktvorkommen noch in Südspanien in der Sierra Nevada) über Südfrankreich, den Alpenbogen (inklusive Schwarzwald und Schwäbische Alb) und den Apennin bis zum Balkan vor. Von dort erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über Kleinasien und Südrußland bis Ostsibirien.


Chorthippus albomarginatus | Chorthippus biguttulus | Chorthippus brunneus | Chorthippus dorsatus | Chorthippus mollis | Chorthippus montanus | Chorthippus parallelus | Chorthippus pullus