Details zur ausgewählten Art
Acherontia atropos (Totenkopf)

Acherontia atropos: Falter Acherontia atropos: Falter Acherontia atropos: Falter Acherontia atropos: Falter in Ruhehaltung Acherontia atropos: Totenkopf Acherontia atropos: Totenkopf Acherontia atropos: Ei Acherontia atropos: Eiraupe Acherontia atropos: Raupe am Ende des ersten Stadiums Acherontia atropos: L2-Raupe Acherontia atropos: Jungraupe Acherontia atropos: L3 Acherontia atropos: Raupe im vorletzten Stadium Acherontia atropos: Raupe Acherontia atropos: Raupe Acherontia atropos: Raupe (La Palma) Acherontia atropos: Raupe (La Gomera) Acherontia atropos: Raupe, grünliche Variante Acherontia atropos: Raupe, braune Variante Acherontia atropos: Raupe, braune Variante Acherontia atropos: Horn (braune Raupe) Acherontia atropos: Kopf (braune Variante) Acherontia atropos: Puppe Acherontia atropos: Habitat auf La Gomera: Nicotiana glauca in einem steinigen, kahlen Barranco in Küstennähe

Raupennahrungspflanzen:
Die Art ist polyphag. Nördlich der Alpen leben die Raupen aber in erster Linie an Kartoffelkraut. Seltener werden sie auch an Buddleia, Ligustrum u.a. gefunden. In der Provence fand ich eine Raupe an Fraxinus.

Lebensraumansprüche:
Acherontia atropos besiedelt Offenland wie Ackerbaugebiete. Die riesigen Raupen fand ich wiederholt in Kartoffeläckern bei Memmingen. Auf den Kanaren werden Barrancos und andere Stellen mit Nicotiana glauca und weiteren Nahrungspflanzen besiedelt.

Entwicklungszyklus:
Der Faltereinflug erfolgt in Mitteleuropa im Frühsommer. Raupen finden sich von Juli bis September. Die Puppe ist weniger winterhart als die vom Windenschwärmer und überlebt somit den Winter noch seltener. Im Süden (etwa Kanaren) sind das ganze Jahr über Falter und Raupen zu finden.

Gefährdungsursachen:
Als Wanderfalter ist Acherontia atropos in Mitteleuropa mehr von der Situation in den Ausgangsgebieten abhängig.

Bemerkungen:
Der kurze dicke Rüssel wird zum Saugen von Honig verwendet. Die Falter und Puppen können "zirpen", die Raupen mit den Mandibeln knirschen.

Acherontia atropos ist paläotropisch verbreitet und ist außer in Afrika auch im südlichen Vorderasien, auf den Kanaren und im Mittelmeergebiet heimisch. Nach Norden fliegt sie bis Skandinavien alljährlich in wechselnder Zahl ein.


Daphnis nerii | Herse convolvuli | Macroglossum stellatarum