Raupennahrungspflanzen:
In erster Linie Rumex-Arten, zudem auch Vitis und andere Vitaceae sowie in dritter Linie weitere Pflanzen (Liliaceae, Rubiaceae etc.). Ablage meist an die Blattunterseite.
Lebensraumansprüche:
Auf den Kanaren küstennahe Gebiete wie Gärten, Kulturland, Schutt- und Müllplätze, Wegränder, Barrancos und Felshänge mit den Futterpflanzen. Ende Dezember fand ich über 50 Raupen und viele Eier auf La Gomera (alle Teile der Insel in Küstennähe), zum Teil an Rumex lunaria und zum anderen Teil an Rumex vesicaria. An letzterem legte dort auch der häufige Lycaena phlaeas ab.
Entwicklungszyklus:
Auf den Kanaren wie auch in Nordafrika ganzjährig, In Südeuropa als vereinzelter Wanderfalter in den Sommermonaten. Bei uns nördlich der Alpen nur ganz selten zuwandernd.
Gefährdungsursachen:
Ungefährdet, kommt bodenständig von den Kanaren über Afrika und die arabische Halbinsel bis ins tropische Südostasien vor.
Bemerkungen:
Die erwachsenen Raupen sind an Rumex lunaria meist grün, an R. vesicaria teils grün und teils braun. Dies hängt mit der Größe der Nahrungspflanze zusammen. An niedrigen, wenig belaubten R. vesicaria wurden mehr braune, an safigen, hohen Pflanzen, wo die Raupe erhöht an Blättern sitzt, mehr grüne. In der Zucht wurden im letzten Stadium hingegen alle Raupen braun.