Details zur ausgewählten Art
Cerura vinula (Großer Gabelschwanz)

Cerura vinula: Weibchen Cerura vinula: Weibchen Cerura vinula: Weibchen-Portrait Cerura vinula: Falter Cerura vinula: Eier an einem Salweiden-Ast Cerura vinula: Ei (Detail) Cerura vinula: Eigelege (Nordgriechenland, Mai 2010) Cerura vinula: L1 (Nordgriechenland, Mai 2010) Cerura vinula: L1 Cerura vinula: L2 Cerura vinula: halbwüchsige Raupe Cerura vinula: Raupe Cerura vinula: Raupe, lateral Cerura vinula: Raupe vor der Verpuppung Cerura vinula: Kokonbau Cerura vinula: Kokonbau Cerura vinula: Kokon Cerura vinula: weibliche Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Populus- und Salix-Arten, besonders gerne Salix purpurea und Populus tremula

Lebensraumansprüche:
Alle von der Raupennahrungspflanze bestandenen Lebensräume. Besonders oft kommt Cerura vinula auf Waldlichtungen, in Kiesgruben und anderen Sukzessionsstandorten vor. Obwohl die Raupen auch auf höheren Büschen leben, finden sich viele doch an niedrigen, mikroklimatisch begünstigten Sträuchlein von wenigen Dezimeter bis 2 m Höhe.

Entwicklungszyklus:
Cerura vinula bildet eine Generation mit lang gezogenem Schlupf von April bis Anfang August aus. Die Eier werden auf der Blattoberseite, seltener an Zweigen abgelegt. Die Raupen leben von Ende Mai bis September mit Höhepunkt im Juli. Die Verpuppung erfolgt in einem sehr zähen Kokon, in den Rindengenagsel eingebaut wird.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Cerura vinula ist im Flachland ziemlich zurückgegangen, wohl auch aufgrund des zunehmenden völligen Landschaftsverbrauchs durch den Menschen. Insgesamt ist diese schöne Art aber noch nicht existenziell bedroht.

Bemerkungen:
Cerura vinula ist in weiten Teilen Europas heimisch. Raupen fand ich im Mai in der Provence ebenso wie im August in den Alpen über 2000m NN.


Cerura delavoiei | Cerura erminea | Furcula bifida | Furcula furcula | Stauropus fagi