Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen befressen eine Vielzahl an Pflanzen. Meist sind es Onagraceae wie Epilobium, Circaea oder Fuchsia in Gärten. In Wäldern leben sie sehr oft am einheimischen Impatiens noli-tangere, seltener dagegen an den eingeschleppten Arten. Gar nicht so selten sind Raupenfunde auch an Galium. In Mooren wird laut Literatur manchmal Menyanthes trifoliatum (Fieberklee) belegt.
Lebensraumansprüche:
Der Lebensraum dieser Art ist vielfältig: Von Kahlschlägen über Feuchtgebiete, Gärten bis zu Friedhöfen werden die meisten mesophilen bis hygrophilen Habitate besiedelt. Deilephila elpenor meidet hingegen trocken-warme Habitate wie xerothermen Magerrasen, wo sie durch D. porcellus ersetzt wird. Insgesamt ist eine deutliche Tendenz zu zumindest leicht feuchten Biotopen gegeben.
Entwicklungszyklus:
Die Entwicklung ist ähnlich wie bei D. porcellus. Es besteht nur eine sehr viel geringere Tendenz zur Subitanentwicklung. Die Raupen sind besonders im August manchmal recht häufig, aber ausgewachsen zumindest teilweise nachtaktiv.
Gefährdungsursachen:
Noch ist Deilephila elpenor wenig gefährdet.
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Südspanien bis China.