Euproctis similis (Schwan)

Euproctis similis: Männchen (kenntlich an den dunklen Eckflecken), e.l. Oberrhein 2011. Euproctis similis: Männchen (e.l. Oberrhein 2011) Euproctis similis: Männchen (e.l. Oberrhein 2011) Euproctis similis: Raupe (Oberrhein, Mai 2011) Euproctis similis: Raupe (Oberrhein, Mai 2011) Euproctis similis: Raupe (Oberrhein 2011) Euproctis similis: Raupe (Oberrhein 2011) Euproctis similis: Raupe (Oberrhein 2011) Euproctis similis: Raupe Euproctis similis: Kokon (e.l. Oberrhein 2011) Euproctis similis: Puppe (e.l. Oberrhein 2011) Euproctis similis: Larvalhabitat am Oberrhein in einem nassen Auwaldrest: einzelne Schlehen im Unterwuchs

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Laubhölzern wie Prunus, Salix und Rhamnus. Am Oberrhein fand ich die Raupe an Prunus spinosa (Mai 2011).

Lebensraumansprüche:
Euproctis similis besiedelt meist (luft-)feuchte, lichte Wälder, Moorgebiete, Auwälder. Ich fand Anfang der 90er Jahre etwa Raupen an Schlehen am Ufer eines Waldweihers bei Memmingen, wo Euproctis similis heute längst verschwunden ist.

Entwicklungszyklus:
Die Jungraupe überwintert. Die Raupe lebt mehr einzeln und ist gegen Ende Mai oder Anfang Juni ausgewachsen. Die Falter fliegen von Ende Juni bis Anfang August.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Euproctis similis wird durch Dunkelwaldwirtschaft (Verfichtungen und dichte Aufforstungen lichter Wälder und Moore) und das Verschwinden reich gestufter Waldränder und Hecken immer seltener.

Bemerkungen:
Euproctis similis ist lokal in Europa und dem gemäßigten Asien verbreitet.


Actornis l-nigrum | Euproctis chrysorrhoea | Leucoma salicis | Lymantria dispar | Lymantria monacha