Gynaephora selenitica (Esper, 1789) (Mondfleck-B�rstenspinner)


Gynaephora selenitica: M�nnchen [S] Gynaephora selenitica: M�nnchen [S] Gynaephora selenitica: M�nnchen [S] Gynaephora selenitica: Weibchen [S] Gynaephora selenitica: Weibchen [S] Gynaephora selenitica: Weibchen [S] Gynaephora selenitica: Eier, mit Haaren vermengt [S] Gynaephora selenitica: Raupe [S] Gynaephora selenitica: Raupe [N] Gynaephora selenitica: Raupe [N] Gynaephora selenitica: Raupe [N] Gynaephora selenitica: Raupe [N] Gynaephora selenitica: Raupe [N] Gynaephora selenitica: Raupenansammlung im September an Schlehe (Tauberland) [N] Gynaephora selenitica: Raupenansammlung im September an Schlehe (Tauberland) [N] Gynaephora selenitica: Kokon [S] Gynaephora selenitica: Puppe [S] Gynaephora selenitica: Puppe [S] Gynaephora selenitica: Puppe dorsal [S] Gynaephora selenitica: Habitat: versaumter Kalkmagerrasen im Tauberland [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ist polyphag und befrisst insbesondere Fabaceae (Lotus, Coronilla, Hippocrepis, Onobrychis), daneben auch Str�ucher (Prunus spinosa, Salix, Vaccinium, Calluna, Rosa) und andere Pflanzen (Asteraceae, Rosaceae wie Potentilla und andere).

Lebensraumansprüche:
Gynaephora selenitica besiedelt basische Magerrasen und kommt vor allem in Saumbereichen vor. Seltener werden in der Literatur verheidete Hochmoore gemeldet (etwa aus dem Federseegebiet in W�rttemberg). In manchen Jahren sind die Raupen im September und Anfang Oktober sehr h�ufig. Im Fr�hjahr sind dennoch nur wenige �brig (Parasitoide, Verpilzung, Krankheiten).

Entwicklungszyklus:
Die Raupe �berwintert erwachsen und wird von Juli bis April gefunden, insbesondere jedoch im Herbst. Sie erleiden hohe Verluste bei der �berwinterung. Die Falter fliegen im Mai und Juni. Die M�nnchen sind tagaktiv.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Gynaephora selenitica ist sehr stark gef�hrdet. Ursachen: Verlust gro�fl�chiger Lebensr�ume durch Verwaldung (Sukzession), Aufforstung, Intensivierung und �berbauung. Gynaephora selenitica ben�tigt aufgrund ihrer starken H�ufigkeitsschwankungen vermutlich vergleichsweise gro�fl�chige Habitate zum langfristigen �berleben.

Bemerkungen:
Gynaephora selenitica ist von Mitteleuropa �ber Osteuropa bis zum Ural verbreitet. Sie fehlt in West- und S�deuropa sowie in Skandinavien.
Gynaephora selenitica fehlt in Mitteleuropa im eigentlichen Alpenraum, findet sich aber sehr vereinzelt im n�rdlichen Voralpenland.