Lymantria dispar (Schwammspinner)

Lymantria dispar: Männchen Lymantria dispar: Männchen Lymantria dispar: Männchen Lymantria dispar: Kopula Lymantria dispar: Kopula Lymantria dispar: Kopula Lymantria dispar: Weibchen (Ostalb, Kreis Heidenheim) Lymantria dispar: Weibchen (Ostalb, Kreis Heidenheim) Lymantria dispar: Weibchen Lymantria dispar: Eigelege Lymantria dispar: Kratzt man etwas von der Afterwolle ab, kommen die Eier zum Voschein. Lymantria dispar: Jungraupe (Ostalb, Mai 2010) Lymantria dispar: Jungraupe (Ostalb, Mai 2010) Lymantria dispar: halberwachsene Raupe Lymantria dispar: Raupe im vorletzten Stadium Lymantria dispar: Raupe (Olymp, Mai 2010) Lymantria dispar: Raupe (Ostalb) Lymantria dispar: Raupe (Ostalb) Lymantria dispar: Raupe Lymantria dispar: Raupe cranial (Ostalb) Lymantria dispar: Raupe (caudal, Ostalb) Lymantria dispar: Raupe im letzten Stadium Lymantria dispar: Puppe Lymantria dispar: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Viele Laubgehölze wie besonders Eichen, aber auch Weide, Espe, Linde. Nicht jedoch Esche. Selten auch an Nadelholz (bei Massenvermehrung)

Lebensraumansprüche:
Warme Wälder im Tiefland, besonders Nieder- und Mittelwälder. Fehlt höherliegenden, kühleren Gegenden wie der Schwäbischen Alb oder dem Alpenvorland oft völlig.

Entwicklungszyklus:
Eigelege überwintert an Rinde, von der Afterwolle des Weibchens bedeckt. Raupen vor allem im Mai und Juni, bei Massenvermehrungen auch noch im Juli. Falter im Juli und August (bis Anfang September)

Gefährdungsursachen:
Ungefährdet. Neigt in warmen Jahren zu Massenvermehrungen, die aber nach einigen Jahren von selbst durch Krankheiten und Parasitoide wieder zusammenbrechen und eine Bekämpfung mit Giften wie Häutungshemmern in den meist artenreichen Lebensräumen niemals rechtfertigen. Eine Diskussion hierzu findet sich etwa bei Weidemann & Köhler (1996)

Bemerkungen:
Lymantria dispar ist von Nordafrika über Europa und Asien bis Japan verbreitet. In Europa fehlt der Falter fast nur in den höheren Lagen und im polaren Norden (geht bis Südskandinavien).

In Deutschland idt im Zuge der Klimaerwärmung eine Ausbreitung in bislang nicht besiedelte Gebiete festzustellen. So fand ich Lymantria dispar 2010 erstmals im Kreis Heidenheim auf der östlichen Schwäbischen Alb.


Actornis l-nigrum | Euproctis chrysorrhoea | Euproctis similis | Leucoma salicis | Lymantria monacha