Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben polyphag an allerlei Laubgeh�lz, besonders Pyrus, Prunus und Carpinus.
Lebensraumansprüche:
Euproctis chrysorrhoea besiedelt Heckenlandschaften, Alleen, verbuschende Magerrasen, D�nen, warme, lichte W�lder, Streuobstgebiete und �hnliche Stellen.
Entwicklungszyklus:
Die Raupe �berwintert klein und gesellig in zusammengesponnen Bl�ttern am Geh�lz und ist Ende Mai oder im Juni ausgewachsen. Die Falter fliegen von Juni bis August.
Gefährdungsursachen:
Euproctis chrysorrhoea ist ungef�hrdet, aber nur sehr selten sch�dlich. Wenn sie einmal h�ufiger auftritt, dann meist in wirtschaftlich unbedeutendem Gel�nde wie etwa Autobahnbegleitgr�n. Euproctis chrysorrhoea fehlt weiten Gebieten, wie dem gr��ten Teil des Voralpenlandes und der Schw�bischen Alb. Der Falter findet sich vor allem in tief gelegenen, warmen Gegenden wie der Oberrheinebene oder dem Maintal. Raupennester fand ich im Steigerwald jahrelang an denselben wenigen Birnb�umen entlang einer stark befahrenen Stra�e.
Bemerkungen:
Im Obstbau ist Euproctis chrysorrhoea durch intensive Spritzungen verschwunden. Euproctis chrysorrhoea neigt wie der Schwammspinner zu Massenvermehrungen, die aber ohne wirklichen Schaden nach einigen Jahren auch ohne Bek�mpfung wieder zusammenbrechen. Die Geh�lze sterben nur in sehr seltenen F�llen und dem Zusammentreffen mehrerer ung�nstiger Faktoren ab.
Euproctis chrysorrhoea ist von Nordafrika �ber Europa (fehlt nur im hohem Norden) bis zum Mittleren Osten (Iran) verbreitet.