Raupennahrungspflanzen:
Die Eier werden an Rhamnus-Arten abgelegt und besonders an den nah verwandten Frangula alnus (Faulbaum).
Lebensraumansprüche:
Gonepteryx rhamni besiedelt Wälder aller Art, ausnahmsweise auch Offenland. Gelegentlich kommt der Falter auch in Parks, Gärten und buschigen Magerrasen vor. Raupen fand ich auch in felsigen Magerrasen an niedrigwüchsigem Rhamnus catharticus sowie in einem Vorortgarten. Im Gebirge besiedelt der Falter nur die tieferen Lagen bis etwa 1300 m NN, selten findet man ihn verflogen auch höher.
Entwicklungszyklus:
Gonepteryx rhamni überwintert als Falter frei in der Vegetation (Brombeehren, Gräser etc.) und ist ab Ende Februar an sonnig-milden Tagen aktiv. Die Imagines fliegen noch bis Juni und legen ab etwa Mitte April Eier. Die Raupen werden von Mai bis Juli gerne an niedrigen Büschen gefunden. Die Falter fliegen dann wieder ab Juli bis August. Im September sind sie schon oft in Winterruhe. Im Winter kann man Falter finden, aber auch nicht selten Reste der an die Nahrungspflanze angesponnenen Puppen vom Sommer.
Gefährdungsursachen:
Gonepteryx rhamni ist weit verbreitet, häufig und wenig gefährdet. Der Falter wird aber durch Ausputzen der Lichtungen und Dunkelwaldwirtschaft (Entsaumung der Wälder) stellenweise seltener (wie auch in waldarmen Regionen).
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordwestafrika über fast ganz Europa bis zur Mongolei.