Colias alfacariensis (Hufeisenklee-Gelbling)

Colias alfacariensis: Männchen (Ostalb) Colias alfacariensis: Weibchen (Ostalb) Colias alfacariensis: Kopula Colias alfacariensis: Jungraupe Colias alfacariensis: Jungraupe im Überwinterungsstadium Colias alfacariensis: Raupe nach der letzten Häutung (Ostalb) Colias alfacariensis: Raupe nach der letzten Häutung Colias alfacariensis: Raupe (Ostalb) Colias alfacariensis: Raupe (Ostalb) Colias alfacariensis: Raupe Colias alfacariensis: Raupe Colias alfacariensis: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Hippocrepis comosa, seltener auch Coronilla varia.

Lebensraumansprüche:
Colias alfacariensis bewohnt Kalkmagerrasen und -weiden bis in subalpine Lagen um 1900m NN (meist aber unter 1600m NN).

Entwicklungszyklus:
Colias alfacariensis bildet zwei bis drei Generationen pro Jahr von Mai bis Oktober aus. Die Überwinterung erfolgt als halbwüchsige Raupe (L3), die sehr früh ab Ende Februar im Sonnenschein aktiv wird. Da zu dieser Zeit zwar der Hufeisenklee, kaum aber die Bunte Kronwicke befressbare Blätter hat, ist wohl ersterer für die Populationen deutlich wichtiger.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Der Falter kommt in den allermeisten Kalkmagerrasen vor und ist auch im Alpenbereich häufig. Im Vorland etwa ist er aber mit Vernichtung der Brennen stark rückläufig und beispielsweise im Illertal so gut wie ausgerottet.

Bemerkungen:
Als Raupe ist Colias alfacariensis leicht von Colias hyale unterscheidbar, die Männchen bei genügend Erfahrung ebenfalls. Schwierig sind die Weibchen.

Die Gesamtverbreitung reicht von Mittel- und Südeuropa bis weit nach Asien.


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