Raupennahrungspflanzen:
Brassicaceae der Hochalpen wie etwa Hutchinsia alpina.
Lebensraumansprüche:
Pontia callidice besiedelt Schuttfluren, Geröllfelder und Gletschermoränen der Alpen ab ca. 1800 bis 3000 m NN. In den Alpen Deutschlands ist der Falter relativ selten.
Entwicklungszyklus:
Pontia callidice fliegt zumeist in einer Generation von Juni bis August. Eier fand ich im Juni und Juli in 2600-2900m NN. Die Puppe überwintert. Puppen wurden Mitte Oktober auf 2500m unter Steinen beobachtet. Von etwa 20 gefundenen Puppen lebten nur zwei! Bei frühem Wintereinbruch sollen angeblich auch Raupen überwintern können, was ich aber nicht glaube.
Gefährdungsursachen:
Durch ausufernden Tourismus ist auch diese Art stellenweise beeinträchtigt. Trotzdem ist sie wenig gefährdet, da Schutthalden meist wenig verändert werden.
Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung erstreckt sich über die Gebirge der Nordhalbkugel (Pyrenäen und Alpen in Europa, Türkei bis Mongolei in Asien, Nordamerika).