Lasiocampa quercus (Linnaeus, 1758) (Eichenspinner)


Lasiocampa quercus: M�nnchen [S] Lasiocampa quercus: M�nnchen [S] Lasiocampa quercus: M�nnchen [S] Lasiocampa quercus: M�nnchen [S] Lasiocampa quercus: M�nnchen [S] Lasiocampa quercus: Weibchen [S] Lasiocampa quercus: Weibchen [S] Lasiocampa quercus: Weibchen [S] Lasiocampa quercus: Ei [S] Lasiocampa quercus: Ei [S] Lasiocampa quercus: Jungraupe (Silvretta, September 2010) [N] Lasiocampa quercus: Jungraupe vor der �berwinterung [N] Lasiocampa quercus: Jungraupe (Oberrhein bei H�gelsheim, September 2012) [M] Lasiocampa quercus: Jungraupe [N] Lasiocampa quercus: Raupe [N] Lasiocampa quercus: Raupe [S] Lasiocampa quercus: Raupe [S] Lasiocampa quercus: Raupe (Kanisfluh, Mai 2010) [N] Lasiocampa quercus: Raupe [S] Lasiocampa quercus: Habitat: Kalkmagerrasen auf der Kanisfluh (Vorarlberg) in 1600-2000m NN [N] Lasiocampa quercus: Habitat: saure Zwergstrauchheiden und Bergwiesen im Silvrettagebiet in 2100m NN (September 2010) [N] Lasiocampa quercus: Habitat im Auenbereich des Lech bei Forchach (September 2010) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen befressen vielerlei Stauden und Geh�lze bzw. auch Zwergstr�ucher, besonders Salix, Vaccinium, Calluna, Alnus, Rubus und Fabaceae.

Lebensraumansprüche:
Im Tiefland besiedelt Lasiocampa quercus meist Moore, buschige Magerrasen mit Waldkontakt und lichte Auw�lder sowie andere saum- und geh�lzreiche, luftfeuchte Gebiete. Im Gebirge ist Lasiocampa quercus bis etwa 2300m NN eine der h�ufigsten und weitverbreitetsten Arten, besonders im Zwergstrauchg�rtel.

Entwicklungszyklus:
Lasiocampa quercus weist einen sehr variablen Entwicklungszyklus mit zwei Hauptlinien auf:
Im Flachland wird eine Generation pro Jahr ausgebildet. Hier fliegen die Falter eher sp�t im Juli und August. Die Jungraupe �berwintert und kann im Herbst und zeitigen Fr�hjahr (M�rz bis April) in S�umen an strauchigen Geh�lzen wie Weiden oder Erlen ruhend gefunden werden. Die eigentliche �berwinterung erfolgt bei dieser Art aber offenbar am Boden. Die Verpuppung erfolgt im Juni in einem Kokon in der Streuschicht, seltener auch erh�ht.

Im h�heren Gebirge ist der Zyklus im allgemeinen mindestens zweij�hrig. Zun�chst �berwintert die junge bis halberwachsene Raupe, dann im zweiten Jahr die Puppe. Nach der ersten �berwinterung sind die dann gr��eren Raupen recht h�ufig zu beobachten. Im n�chsten Fr�hjahr fliegen die Falter recht fr�h Ende Mai bis Juli (so Anfang Juni auf 2000m im Silvretta-Gebiet), gelegentlich auch noch sp�ter.
Ob hier auch eine zweimalige Raupen�berwinterung vorkommt und wieviele Puppen auch ohne �berwinterung schl�pfen k�nnen bzw. wieviele Puppen mehrmals �berwintern, bleibt zu untersuchen.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Im Tiefland geht Lasiocampa quercus teilweise stark zur�ck, so etwa im Illergebiet (Vernichtung lichter Strauchformationen, der Brennen und Dunkelwaldwirtschaft). In den Alpen ist Lasiocampa quercus noch sehr h�ufig und nicht gef�hrdet.

Bemerkungen:
Die M�nnchen sind tagaktiv, im Gebirge (ob auch im Tiefland?) auch die Weibchen (einige eigene Beobachtungen).

Lasiocampa quercus ist in fast ganz Europa und weiten Teilen des gem��igten bis kalten Asien verbreitet, in Europa besonders h�ufig in den Gebirgen und in Skandinavien.



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