Raupennahrungspflanzen:
Rubiaceae, insbesondere Galium verum und Galium album (G. mollugo agg.). Auf La Gomera fand ich im M�rz 2006 und im Februar 2013 in warmen, trockenen K�stengebieten zahlreiche Raupen an Plocama pendula, einer bis 5m hohen strauchigen Rubiaceae-Art.
Lebensraumansprüche:
Macroglossum stellatarum besiedelt Offenland, Siedlungen und gro�e Waldlichtungen, kann prinzipiell aber �berall auftauchen.
Entwicklungszyklus:
Das Taubenschw�nzchen ist ein Wanderfalter, der in Mitteleuropa nur gelegentlich in warmen Lagen als Falter den Winter �berleben kann. Macroglossum stellatarum ist der einzige europ�ische Schw�rmer, der als Falter �berwintert. Die Abundanz ist abh�ngig vom Zuzug aus dem S�den. Der Einflug erfolgt bei uns besonders von Mai bis Juli oder auch noch sp�ter. Die Raupen leben von Juni bis August oder auch noch sp�ter (in hei�en Jahren wie 2006 auch noch im September/Oktober).
Gefährdungsursachen:
In Mitteleuropa werden allj�hrlich unz�hlige Raupen durch �bertriebene Mahd der Wiesen und Stra�enr�nder vernichtet, doch hat dies vermutlich nur geringe Auswirkungen auf die wandernde Art.
Bemerkungen:
Manchmal findet man �berwinternde Falter in Schuppen etc., die aber oft das Fr�hjahr nicht erleben und die aber keinesfalls ins Warme gebracht werden d�rfen. Macroglossum stellatarum ist dem Laien als Kolibri an Balkonk�sten und im Garten allgemein bekannt.
Die Verbreitung reicht von Afrika �ber Europa bis Japan. Bodenst�ndig ist der Falter in Europa besonders im Mittelmeerraum. Mit Zunahme der Klimaerw�rmung k�nnen aber auch n�rdlich der Alpen immer mehr Falter milde Winter �berstehen.