Raupennahrungspflanzen:
vielfältig, oft Laubhölzer (Prunus, Salix, Quercus u.a.), aber auch Nadelhölzer und andere Pflanzen. In meiner Jugend züchtete ich die Art im Winter aus an Fichtenzweigen gefundenen Eigelegen mit Picea und fand Raupen an Geranium sp. in einer städtischen Parkanlage in Memmingen.
Lebensraumansprüche:
Vor allem Wälder und Hecken, aber auch sonst in allen Habitaten festzustellen, besonders in mit Gehölzen durchsetzten.
Entwicklungszyklus:
Eine bis (part.) drei Generationen im Jahr Falter von Juni bis Oktober. Meist ist bereits die zweite Generation nicht ganz vollständig. Raupen von Mai bis Anfang September. Das flügellose Weibchen legt die Eier außen an den Puppenkokon. Diese meist erhöht an Stauden und Gehölzen angelegten Kokons sind im Winter oft zu finden.
Gefährdungsursachen:
Ungefährdet. Allerdings ist auch diese Art oft nicht mehr ganz so häufig wie noch vor einigen Jahrzehnten.
Bemerkungen:
Fehlt in den Alpen oberhalb von etwa 1200 m NN. Laut Literatur machen weibliche Raupen 5 Häutungen durch und männliche nur vier (SBN 2000).