Details zur ausgewählten Art
Quercusia quercus (Blauer Eichen-Zipfelfalter)

Quercusia quercus: Männchen, blau schillernd Quercusia quercus: Männchen, aus anderer Perspektive nicht schillernd Quercusia quercus: Weibchen (Nordgriechenland) Quercusia quercus: Falter (Nordgriechenland) Quercusia quercus: Unterseite Quercusia quercus: Ei Quercusia quercus: Ei Quercusia quercus: Ei (Detail, Schwäbisch Gmünd) Quercusia quercus: halbwüchsige Raupe Quercusia quercus: Raupe Quercusia quercus: Raupe (Nordgriechenland, Mai 2010) Quercusia quercus: Puppe Quercusia quercus: Puppe (Nordgriechenland) Quercusia quercus: Puppe, ventral Quercusia quercus: Habitat: alte Eichen

Raupennahrungspflanzen:
einheimische Eichen-Arten wie Quercus robur oder Q. petraea.

Lebensraumansprüche:
Wälder aller Art mit Eichenanteil, Magerrasen mit einzelnen Huteeichen etc. Quercusia quercus kommt selbst in Siedlungsgebieten vor, wenn einige ältere Eichen vorhanden sind.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert im Ei. Die Eier finden sich oft an Spitzenknospen. Quercusia quercus belegt meist hohe Eichen, seltener aber auch Eichengebüsch. Die Raupe ist im Mai/Anfang Juni ausgewachsen und die Falter fliegen von Ende Juni bis Mitte August.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Quercusia quercus ist zwar etwas gefährdet durch Umwandlung eichenreicher Wälder in Fichten-, Ahorn- oder Buchenmonokulturen. Dennoch gehört sie in vielen Gebeiten zu den häufigsten Tagfalterarten, wenn geeignete Nachweismethoden angewandt werden (Eisuche, Raupenklopfen).

Bemerkungen:
Die Falter sind am ehesten morgens in Bodennähe zu beobachten, sonst mehr hoch oben in den Bäumen.

Quercusia quercus kommt fast in ganz Europa (außer dem eichenlosen Nord- und Mittelskandinavien), Nordafrika und weiten Telen des gemäßigten Asiens bis Kasachstan vor.


Callophrys rubi | Satyrium pruni