Nahrung:
Gräser
Lebensraumansprüche:
Eine anspruchsvolle, wärmebedürftige Magerrasenart! Benötigt sonnenexponierte, nur lückig bewachsene und eher niedrigwüchsige, beweidete (aber nicht überweidete!) Magerrasen sowie Steppenheiden. Am individuenreichsten sind die Bestände, wenn lückige, nur mit Moosen und Flechten bewachsene bzw. ganz offene Stellen sehr kleinräumig und mosaikartig mit etwas höherwüchsiger Trockenrasen-/Trockensaumvegetation abwechseln. Manchmal individuenreich auf kleiner Fläche, etwa einer nur ca. 1 ha großen Steppenheide im Wald mit dem Schmetterlingshaft (östliche Schwäbische Alb).
Entwicklungszyklus:
Imagines recht früh ab Juni bis Anfang Oktober. Die Eier werden in lückigen Boden abgelegt.
Gefährdung: vom Aussterben bedroht
Gefährdungsursachen:
Extrem stark bedroht, weil die lückigen Bereiche in den Magerrasen immer seltener werden, die Flächen trivialisieren und meist nicht in der richtigen Dosierung beweidet werden. Sogar heute noch werden Teilhabitate bzw. zum besiedelten Magerrasenkomplex gehörige Flächen ohne Folgen überbaut (Stadt Herbrechtingen auf der Ostalb/Kreis Heidenheim)!
Bemerkungen:
Ist in Deutschland an den weitaus meisten von früher bekannten Stellen bereits verschwunden oder auf nicht überlebensfähige Restpopulationen zusammengeschmolzen, die eine nach der anderen aussterben.