Raupennahrungspflanzen:
In erster Linie wohl Amaranthaceae. Ich fand zahlreiche Eier und Raupen auf Gran Canaria ausschließlich an Amaranthus deflexus an Wegrändern und Mauern. Diese Raupen nahmen keine Malva und auch keine Bituminaria bituminosa (Fabaceae) an.
Vermutlich werden aber auch Chenopodiaceae belegt, die nahe mit den Amaranthaceae verwandt sind.
Lebensraumansprüche:
Küstenstriche, Felshänge, Ruderalgelände, Barrancos, Mauern, Gärten, Straßenränder. Meist stellenweise etwas feuchte, anthropogene und durch Tritt gekennzeichnete Lebensräume.
Entwicklungszyklus:
Auf den Kanaren und in Nordafrika ganzjährig. Raupen, Eier und Falter fand ich auf Gran Canaria und La Gomera recht zahlreich um die Weihnachtszeit. In Südspanien vom Frühjahr bis zum Herbst.
Gefährdungsursachen:
Stellenweise durch dichte Überbauung und Intensivierung.
Bemerkungen:
Zizeeria knysna kommt in Afrika, auf den Kanaren und in Südspanien vor. Vereinzelt auch weiter im spanischen Landesinneren. Daneben auf Malta, sehr lokal auf Sizilien und in der Türkei.