Details zur ausgewählten Art
Laeosopis roboris (Eschen-Zipfelfalter)

Laeosopis roboris: Falter Laeosopis roboris: Falter (Spanische Westpyrenäen, Aisa, Juli 2010) Laeosopis roboris: Falter Laeosopis roboris: Falter Laeosopis roboris: Ansammlung an Thymus mastichina Laeosopis roboris: Ei Laeosopis roboris: Ei Laeosopis roboris: L1 Laeosopis roboris: halbwüchsige Raupe Laeosopis roboris: Raupe im vorletzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im vorletzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im letzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im letzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im letzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im letzten Stadium Laeosopis roboris: Raupe im letzten Stadium Laeosopis roboris: Puppe Laeosopis roboris: Puppe lateral Laeosopis roboris: Habitat (Sierra de Cazorla)

Raupennahrungspflanzen:
Fraxinus ornus, auch andere Fraxinus-Arten wie F. excelsior

Lebensraumansprüche:
Laeosopis roboris besiedelt zumeist feuchte oder wechselfeuchte, von lichtem Wald oder nur einzelnen Bäumen dominierte Stellen in Flußniederungen. In Andalusien traf ich sie sehr abundant in der Sierra de Cazorla in tieferen Lagen mit Bächen und wechselfeuchten Weiden mit Brenthis hecate. In der Provence beobachtete ich Laeosopis roboris in einem Bachtal bei Auriol zusammen mit Brenthis daphne und Satyrium esculi.

Entwicklungszyklus:
Die Eier werden an Stämme und Zweige abgelegt und die Raupe schlüpft erst im Frühjahr. Sie ruht an Zweigen oder am Stamm und ist dort gut getarnt. Die Falter fliegen im Juni und Juli. Große Falteransammlungen traf ich an Thymian an (höherwüchige Art Thymus mastichina).

Gefährdungsursachen:
Durch Vernichtung der Auen und anderer Feuchthabitate im Mittelmeergebiet ist Laeosopis roboris ziemlich zurückgedrängt worden.

Bemerkungen:
Die Verbreitung ist auf Südwesteuropa beschränkt (Iberische Halbinsel, Südfrankreich).