Raupennahrungspflanzen:
Die Eiablage erfolgt in der Regel an Prunus spinosa, die erwachsenen Raupen zerstreuen sich und fressen dann auch Quercus, Crataegus, Salix u.a.
Lebensraumansprüche:
Lichte Gehölzgesellschaften mit Lichtungen, insbesondere Nieder- und Mittelwälder. Eiablage meist an 1-2 m hohen Schlehen in luftfeuchter Lage.
Entwicklungszyklus:
Das Eigelege überwintert unter der Afterwolle des Weibchens, oft in einer Astgabel. Die Raupen schlüpfen Anfang April und leben bis zur letzten Häutung (etwa Mitte Mai bis Anfang Juni) gesellig auf einem Gespinst, das gerne in Astgabeln angelegt wird. Dann zerstreuen sie sich. Verpuppung in einem dichten Kokon in Bodennähe, der den Falter im September oder Oktober entlässt.
Gefährdung: vom Aussterben bedroht
Gefährdungsursachen:
In Mitteleuropa durch den Rückgang traditioneller Waldbewirtschaftung (Niederwaldwirtschaft), den Verlust von Auwäldern und sonstigen Habitatzerstörungen (auch Eutrophierung, Grundwasserabsenkungen etc.) vom Aussterben bedroht und nur mehr von einer Hand voll Fundstellen bekannt.