Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Laubgeh�lzen, vor allem Prunus, Pyrus, Betula, Ulmus, Tilia u.a. Die Nester finden sich sowohl an niedrigen Str�uchern als auch hoch in den B�umen.
Lebensraumansprüche:
Eriogaster lanestris besiedelt verbuschende Magerrasen, lichte W�lder (Niederw�lder), Hecken und Alleen.
Entwicklungszyklus:
Die Puppe �berwintert im Kokon am Boden. Solche Kokons fand ich oft am Fu� von alten Linden, selbst entlang von Hauptstra�en (Ostallg�u). Der Falter fliegt an den ersten warmen Tagen im M�rz-April. Die Eiablage erfolgt an oft d�nnen Zweigen. Die Raupe lebt von Ende April/Mai bis Juli gesellig in gro�en Beuteln, die an Alleeb�umen oft recht auff�llig sind. Vor allem bei bodenn�herer Lebensweise kommt auch �fters eine Vereinzelung der erwachsenen Tiere vor.
Gefährdung: gefährdet
Gefährdungsursachen:
Heute ist Eriogaster lanestris in Mitteleuropa selten geworden und etwa in Alleen nur mehr sehr lokal zu finden. Hier k�nnte eine Ursache in der direkt dem Boden aufliegend erfolgenden Mahd, den zu schmalen Stra�enrandstreifen und der �berm��igen Salzbelastung (schadet den Kokons und der Wirtspflanze) durch meist v�llig �berdimensionierten winterlichen Streumitteleinsatz (vgl. die im Mai in Windrichtung tot wirkenden Autobahngeh�lze). Ansonsten ist Eriogaster lanestris durch Uniformisierung der Landschaft (Ausmerzung von Hecken, Dunkelwaldwirtschaft, Verschwinden von geb�schreichen Magerrasen etc.) bedroht.
In Teilen S�deuropas, z.B. auf dem Balkan (etwa in Nordgriechenland) ist Eriogaster lanestris dagegen noch weiter verbreitet und teilweise h�ufig.
Bemerkungen:
Eriogaster lanestris ist vom Norden der Iberischen Halbinsel �ber Europa bis S�dru�land verbreitet. In Europa fehlt der Falter in den s�dlichen Teilen des Mittelmeergebiets (S�ditalien, S�dgriechenland, Inseln).