Details zur ausgewählten Art
Erynnis tages (Leguminosen-Dickkopf)

Erynnis tages: Oberseite Erynnis tages: Unterseite Erynnis tages: Kopula (Askion, Nordgriechenland, Juli 2010) Erynnis tages: Kopula (Askion, Juli 2010) Erynnis tages: Falter Erynnis tages: Falter im Schlaf Erynnis tages: Ei Erynnis tages: Ei, frisch gelegt Erynnis tages: Ei. einige Tage alt Erynnis tages: Ei, kurz vor dem Schlupf Erynnis tages: L1 (in Häutungsruhe zu L2) Erynnis tages: L2 Erynnis tages: Jungraupe Erynnis tages: Gehäuse Erynnis tages: halbwüchsige Raupe Erynnis tages: Raupe Erynnis tages: Raupe Erynnis tages: Raupe (Kopf) Erynnis tages: Raupe Erynnis tages: Raupe Erynnis tages: Puppe, dorsal Erynnis tages: Puppe, lateral Erynnis tages: Puppe Erynnis tages: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Hippocrepis comosa, Coronilla varia und Lotus corniculatus.

Lebensraumansprüche:
Als Lebensraum dienen Magerrasen aller Art (insbesondere auf Kalk), magere Kahlschläge, sehr breite, magere Straßenböschungen und ähnliche Standorte.

Entwicklungszyklus:
Meist wird nur eine Generation ausgebildet, di von April bis Anfang Juli, in den Alpen auch später fliegt. In Tieflagen und/oder in heißen Sommern (2003) wird auch eine partielle zweite Generation beobachtet (Juli/August). Die Raupe ist im August/September ausgewachsen, verpuppt sich aber erst nach der Überwinterung im März oder April.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
In den Mittelgebirgen und Alpen ist Erynnis tages noch wenig bedroht. Ansonsten geht diese Art stark zurück und ist etwa an der Iller bei Memmingen seit etwa 1995 ausgestorben.

Bemerkungen:
Der Falter ist in fast ganz Europa (außer im hohen Norden) und in Asien bis zum Amur verbreitet.


Erynnis marloyi | Spialia sertorius