Raupennahrungspflanzen:
Sanguisorba minor. Die Eiablage erfolgt an Blüten (oft im Frühling) oder Blätter (meist im Sommer).
Lebensraumansprüche:
Steppenhänge, Böschungen, Magerrasen, Felsgebiete, trockene Wegränder
Entwicklungszyklus:
Wie S. sertorius in zwei Generationen. Die Raupe überwintert in verschiedenen Stadien. Falter der zweiten Generation fand ich Mitte Juli in Griechenland, dazu Eier auf der Blattoberseite und eine Jungraupe an der Basis einer Rosette eingesponnen. Die Männchen sitzen an Halmen etc. an und verfolgen andere Falter. Die erswte Faltergeneration flog 2008 am Olymp auf Meereniveau bis 500 m NN bereits zahlreich in der ersten Maiwoche.
Gefährdungsursachen:
Spialia orbifer ist noch weit verbreitet und trotz Habitatrückgangs nicht wesentlich gefährdet.
Bemerkungen:
Südöstliche Vikariante von S. sertorius: In Europa von Südpolen bis Griechenland gemeldet. Daneben fliegt Spialia orbifer von Kleinasien bis zum Tien Shan.