Raupennahrungspflanzen:
Ich fand Eier auf Fuerteventura an der Blattunterseite (nur unterste Bl�tter) von Carrichtera annua und Hirschfeldia incana, die �ber Erde und Ger�ll wuchsen. Die Raupen fressen vornehmlich Bl�tter, aber auch Bl�ten und Fr�chte. Anderswo werden auch weitere Brassicaceae belegt (Literatur: Reseda, Diplotaxis u.a.).
Lebensraumansprüche:
Euchloe charlonia besiedelt aride Gebiete, steinige, d�rre H�nge und kommt oft in der Umgebung von etwas feuchteren T�lern vor, wo die Raupennahrung gedeiht.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen vor allem im Fr�hjahr von Januar bis April, sp�ter nur mehr vereinzelt. Im Sommer st�nden in den ariden Habitaten auch kaum Raupennahrungspflanzen zur Verf�gung, so dass die meisten Puppen in �bersommerung (Diapause) gehen. Zahlreiche Falter und Eier, aber noch keine Raupen, fand ich auf Fuerteventura Mitte Februar 2007.
Gefährdungsursachen:
Euchloe charlonia ist stellenweise gef�hrdet durch Ausdehnung der touristischen Infrastruktur, wie das etwa auf den Kanaren immer noch der Fall ist. Dies gilt auch, wenn in Einzelf�llen durch Bew�sserung neue Habitate entstehen m�gen. Daneben ist der Falter durch �berweidung gef�hrdet. Insgesamt ist Euchloe charlonia aber auf Fuerteventura noch recht weit verbreitet.
Bemerkungen:
Euchloe charlonia kommt in Nordafrika, den �stlichsten (trockensten) Kanarischen Inseln (Fuerteventura bis La Graciosa) und sehr selten und nur an wenigen Stellen auf der Iberischen Halbinsel vor.