Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Nadelholz, in Europa meist an Fichte (Picea abies), seltener an Tanne (Abies alba). Zumindest in Ostasien (Ostsibirien) leben sie auch an Lärche (Larix) und Kiefer (Pinus), daneben Juniperus (Wacholder).
Lebensraumansprüche:
Calliteara abietis besiedelt üblicherweise kontinentale Nadelwälder, in Mitteleuropa zumeist im Mittelgebirge.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen in zumeist einer Generation im Juni und Juli (im Norden auch noch Anfang August). Sehr selten gibt es im Spätsommer eine sehr partielle zweite Generation. Die Eiablage erfolgt gelegeweise an Nadeln und vor allem Rinde. Die Raupe wurde in Ostwürttemberg im September von Fichtenzweigen geklopft. Die Überwinterung erfolgt meist im drittletzten Stadium am Boden (ob zum Teil auch auf den Fichten?). Die Raupen sind dann Mitte Mai bis Juni ausgewachsen und verpuppen sich in einem Kokon an Zweigen oder Rinde.
Bemerkungen:
Die östliche Art kommt von Südnorwegen und Teilen Deutschlands (z.B. Bayern) und Österreichs ostwärts über Skandinavien und Osteuropa (z.B. Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rußland) bis Sachalin in Ostsibirien und Japan vor. In Mitteleuropa ist sie dabei nur sehr lokal verbreitet.