Raupennahrungspflanzen:
Die Eiablage erfolgt an verschiedenen Lamiaceae (Stachys u.a.). In der Zucht nahm die Raupe problemlos Betonica officinalis an.
Lebensraumansprüche:
Weidegebiete, Steppenhänge und andere an Magerrasen und Ruderalstellen reiche Gebiete. Die Raupennahrungspflanzen sind oft Ruderalzeiger oder Weidezeiger.
Entwicklungszyklus:
Carcharodus orientalis bildet 2 bis 3 Generationen aus. Falter und Eier traf ich in Nord-Griechenland sowohl Anfang Mai 2008 als auch im Juli 2007 regelmäßig aber in eher geringer Dichte an. Die Überwinterung der Raupe dürfte somit amm ehesten im letzten Stadium stattfinden, wie das auch bei C. alceae zumeist die Regel ist.
Gefährdungsursachen:
Carcharodus orientalis ist in Griechenland noch recht verbreitet und nicht unmittelbar bedroht, wenn auch ihre Lebensräume allmählich zurückgehen.
Bemerkungen:
Die Verbreitung ist südosteuropäisch (südlicher Balkan, Griechenland, sehr selten Bulgarien und Ungarn) und vorderasiatisch (Türkei, Iran usw.).