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Hyles hippophaes (Sanddorn-Schwärmer)

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Raupennahrungspflanzen:
Sanddorn (Hippophae rhamnoides), im Südosten (Türkei) auch andere Ölweidengewächse (Eleagnus)

Lebensraumansprüche:
in Europa heiße, trockene, steinige Habitate bis etwa 1200 m NN, bevorzugt in und am Rande von Wildflussauen in Alpennähe, wo der Sanddornbusch ein Sukzessionsstadium darstellt.

Entwicklungszyklus:
Ein bis zwei Generationen, wobei die zweite nur partiell ist. Falter fliegen im Mai bis Juli und vereinzelt Ende August/September. Raupenzeit ist Juni bis Oktober, doch die bei weitem meisten Raupen werden im Juli beobachtet. Wie bei allen einheimischen Schwärmern (außer dem Wanderfalter Taubenschwänzchen) überwintert die Puppe.

Gefährdungsursachen:
Kommt nicht nördlich der Alpen vor. In Europa sehr selten am Alpensüdrand, etwas häufiger beispielsweise in den südwestlichen französischen Alpen, namentlich im Tal Durance. Dort fand ich Raupen beispielsweise Mitte Juli an xerothermen Stellen.

Bemerkungen:
Sehr stark bedroht durch Flussregulierung, Kies- und Stromgewinnung, Straßenbau sowie weiteren Überbauungen. Die meisten einst kilometerbreiten Auen wurden bereits vernichtet, der Fluss in ein enges Korsett gezwängt. Vielen spezialisierten Insekten (und anderen Lebenwesen) wurde dies zum Verhängnis, in Deutschland etwa auch vielen Heuschrecken wie Bryodema tuberculata. Auch im Süden Europas ist Hyles hippophaes nur zu retten, wenn die Habitate großflächig geschützt werden. Im südlichen Mitteleuropa ist Hyles hippophaes weitgehend ausgerottet. Letzter Vorposten ist ein Restvorkommen im Walliser Rhonetal, wo sie aber eventuell bereits verschwunden sein könnte.


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