Details zur ausgewählten Art
Cupido alcetas 

Cupido alcetas: Männchen (Wallis) Cupido alcetas: Männchen (Wallis) Cupido alcetas: Männchen (Wallis) Cupido alcetas: Männchen Cupido alcetas: Weibchen (Wallis) Cupido alcetas: Weibchen Cupido alcetas: Jungraupe Cupido alcetas: halbwüchsige Raupe Cupido alcetas: Raupe Cupido alcetas: Raupe Cupido alcetas: Raupe Cupido alcetas: Puppe Cupido alcetas: Puppe (angehoben, lateral) Cupido alcetas: Habitat im Wallis Cupido alcetas: Habitat im Wallis 2009: Hier saßen zahlreiche Männchen an. Zwei Wochen später gelangen Jungraupennachweise an Vicia cracca.

Raupennahrungspflanzen:
Papilionaceae wie Melilotus, Coronilla etc., offenbar aber insbesondere an Vicia cracca.

Lebensraumansprüche:
Cupido alcetas besiedelt mehr mesophile, aber warme Säume an Gräben oder Gehölzrändern swie in Ruderalbereichen, wo die Männchen gerne auf erhöhten Warten ansitzen.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen ab April bis September/Anfang Oktober in 1 bis 3 Generationen. Falter der ersten Generation traf ich beim Walliser Pfynwald in einem leider bald darauf durch den Straßenbau stark beeinträchtigten Habitat Ende Mai 2009. Noch kleine Raupen fand ich dort Mitte Juni ausschließlich an Vicia cracca, obwohl beispielsweise auch Lotus, Melilotus, Medicago und Trifolium pratense zur Verfügung gestanden hätte. Die Raupe überwintert voll ausgewachsen.

Gefährdungsursachen:
An den wenigen mitteleuropäischen Standorten ist Cupido alcetas durch Zerstörung der Habitate (Überbauung, landwirtschaftliche Intensivierung) stark gefährdet.

Bemerkungen:
Cupido alcetas ist nur recht lokal in Nordostspanien, Südfrankreich, Norditalien und Ost (Südpolen)- und Südosteuropa (Balkanhalbinsel) verbreitet. In Mitteleuropa kommt sie vor allem noch im Wallis und in Südostösterreich vor. Das Gesamtverbreitungsgebiet reicht dann über die Türkei und Südsibirien bis zum Altai.


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