Canararctia rufescens (Brulle, 1836)


Canararctia rufescens: Weibchen (e.l. La Gomera 2009) [S] Canararctia rufescens: Weibchen in Ruhe [S] Canararctia rufescens: M�nnchen (e.l. La Gomera 2009) [S] Canararctia rufescens: M�nnchen [S] Canararctia rufescens: M�nnchen Canararctia rufescens: Eigelege [S] Canararctia rufescens: Jungraupe (La Gomera, Dezember 2008) [M] Canararctia rufescens: Halbw�chsige Raupe [N] Canararctia rufescens: Halbw�chsige Raupe [N] Canararctia rufescens: Raupe im vorletzten Stadium [N] Canararctia rufescens: Raupe nach der letzten H�utung [N] Canararctia rufescens: Raupe (La Gomera, Agulo, Februar 2013) [M] Canararctia rufescens: Ausgewachsene Raupe [M] Canararctia rufescens: Kokon [S] Canararctia rufescens: Puppe [S] Canararctia rufescens: Puppe [S] Canararctia rufescens: Raupe im Habitat (Geranium canariensis) [N] Canararctia rufescens: Die Raupen ruhen auch gerne auf alten Bl�ttern am Boden. [N] Canararctia rufescens: Habitat: befressene Boraginaceae [N] Canararctia rufescens: Habitat: Boraginaceae am Waldboden [N] Canararctia rufescens: Blick in das Habitat (La Gomera) [N] Canararctia rufescens: Habitat mit Tradescantia (La Gomera, Dezember 2008) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen sind polyphag. Ich fand Raupen an Geranium canariense, einer Boraginaceae (wohl Myosotis) und an Tradescantia. Im Februar 2013 fand ich mehrere Raupen unterhalb von Agulo (La Gomera) in K�stenn�he an Patellifolia patellaris (Chenopodiaceae).

Lebensraumansprüche:
Canararctia rufescens ist wohl typisch f�r den Lorbeerwald (Laurisilva) ab etwa 700m NN, wo die Raupen sehr zahlreich im eher lichtarmen Unterwuchs festgestellt wurden (La Gomera). In tieferen Lagen werden nur gelegentlich Raupen und Falter beobachtet, so im Valle Gran Rey (M�nnchen an einer Laterne in 200m NN) und bei Agulo (Raupen in nur 50m NN an Patellifolia patellaris).

Entwicklungszyklus:
Canararctia rufescens sollte sich laut Literatur ohne Dormanz ganzj�hrig entwickeln. Raupen und Falter fand ich an Weihnachten 2008. Die Puppen gingen aber in eine mehrmonatige Aestivation, so dass ich pers�nlich glaube, dass die Falter vorwiegend von Oktober bis Februar fliegen und im Sommer seltener sind. Hierzu m�ssten aber Freilanduntersuchungen stattfinden.

Gefährdungsursachen:
Canararctia rufescens ist haupts�chlich auf den Erhalt der Lorbeerw�lder angewiesen und d�rfte somit auf La Gomera noch schwach, auf Teneriffa aber (Massentourismus, Landschaftszerst�rung, Lorbeerw�lder nur mehr in Resten vorhanden) deutlich st�rker bedroht sein.

Bemerkungen:
Canararctia rufescens ist endemisch auf La Gomera und Teneriffa (Kanarische Inseln).