Coscinia cribraria (Weißer Grasbär)

Coscinia cribraria: Weibchen Coscinia cribraria: Weibchen Coscinia cribraria: Weibchen Coscinia cribraria: Falter (Provence) Coscinia cribraria: Falter (Provence) Coscinia cribraria: Weibchen (Provence) Coscinia cribraria: Männchen Coscinia cribraria: halbwüchsige Raupe (Provence) Coscinia cribraria: halbwüchsige Raupe Coscinia cribraria: halbwüchsige Raupe (Vinschgau. März 2012) Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe, seitlich Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe Coscinia cribraria: Raupe (Provence) Coscinia cribraria: Puppe Coscinia cribraria: Puppe Coscinia cribraria: Habitat im Wallis: steiniger Trockenhang mit Raupen, Anfang Juni 2010

Raupennahrungspflanzen:
Die Art ist polyphag, befrisst aber insbesondere Gräser, auch Moos und Flechten.

Lebensraumansprüche:
Nördlich der Alpen werden meist Sandheiden und lichte Sandkiefernwälder besiedelt. Südlich der Alpen sind es Bergmatten mit Steinriegeln und Felsen sowie allgemein Magerrasen und am Mittelmeer steinige Macchie und lichte Wälder.

Entwicklungszyklus:
Nördlich der Alpen wird ähnlich S. striata eine Generation im Juni/Juli ausgebildet. In niedrigen Lagen südlich der Alpen fliegt Coscinia cribraria hingegen in zwei Generationen, so im Massif de la Ste Baume bei Marseille mit Faltern im Mai und September. Im Alpenraum ist der Falter oberhalb von 1000 m NN wieder meist univoltin. So fand ich in der Valle die Susa zahlreiche Raupen zusammen mit solchen von Syntomis phegea und Parnassius apollo an Steinriegeln im April/Mai. Die Raupen zeigen ein ähnliches Verhalten wie die von S. striata.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Nördlich der Alpen ist Coscinia cribraria sehr gefährdet durch Veränderungen der Sandheiden und lückigen Sandkiefernwälder (Verwaldung durch dichte Monokulturen, Abbau, Überbauung, Landwirtschaft). In Südeuropa und den Südalpen ist der Falter hingegen in extensivem, steinigem Gelände fast ubiquitär.

Bemerkungen:
Coscinia cribraria ist in Nordwestafrika und vielen Gegenden Europas verbreitet. Sie fehlt beispielsweise im Nordalpenraum und in ganz Baden-Württemberg.


Spiris striata