Raupennahrungspflanzen:
Fabaceae wie Ginster, Esparsette. Daneben werden Helianthemum nummularium und Ericaceae genutzt. In sauren Magerrasen leben die Raupen gerne an Flügelginster, auf kalkreichen an Sonnenröschen. In Mooren und auf Sandheiden oder Matten der Zentralalpen werden die Eier oft an Vaccinium sp gelegt.
Lebensraumansprüche:
Callophrys rubi besiedelt Offenland und Zwergstrauchheiden. Von Magerrasen über Heidegebiete, Hochmoore, sehr lichte Wälder bis hin zu Hochgebirgsmatten werden fst alle eher nährstoffarmen Habitate genutzt. Callophrys rubi steigt als einziger einheimischer Zipfelfalter im Alpenraum bis über 2600 m NN. Nur Satyrium spini vermag in den Südwestalpen an warmen Hängen auch knapp 1800 m NN erreichen, nicht jedoch bei uns.
Entwicklungszyklus:
Puppenüberwinterer mit fast immer nur einer Generation von April bis Juni, im Gebirge auch noch Juli. Die Raupe kann von Mai bis Juli/August gefunden werden.
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
Im Tiefland geht Callophrys rubi durch den Verlust sogenannten Ödlands (Magerrasen, Sandheiden etc.) zurück und kommt vielerorts nur mehr auf kleinräumigen Sonderstandorten vor. Im Gebirge ist der Falter hingegen nicht gefährdet.
Bemerkungen:
Callophrys rubi ist von Nordafrika über ganz Europa und weite Teile Nord- und Mittelasiens bis zum Amur verbreitet.