Raupennahrungspflanzen:
Fraxinus ornus, auch andere Fraxinus-Arten wie F. excelsior
Lebensraumansprüche:
Laeosopis roboris besiedelt zumeist feuchte oder wechselfeuchte, von lichtem Wald oder nur einzelnen Bäumen dominierte Stellen in Flußniederungen. In Andalusien traf ich sie sehr abundant in der Sierra de Cazorla in tieferen Lagen mit Bächen und wechselfeuchten Weiden mit Brenthis hecate. In der Provence beobachtete ich Laeosopis roboris in einem Bachtal bei Auriol zusammen mit Brenthis daphne und Satyrium esculi.
Entwicklungszyklus:
Die Eier werden an Stämme und Zweige abgelegt und die Raupe schlüpft erst im Frühjahr. Sie ruht an Zweigen oder am Stamm und ist dort gut getarnt. Die Falter fliegen im Juni und Juli. Große Falteransammlungen traf ich an Thymian an (höherwüchige Art Thymus mastichina).
Gefährdungsursachen:
Durch Vernichtung der Auen und anderer Feuchthabitate im Mittelmeergebiet ist Laeosopis roboris ziemlich zurückgedrängt worden.
Bemerkungen:
Die Verbreitung ist auf Südwesteuropa beschränkt (Iberische Halbinsel, Südfrankreich).