Lycaena helle (Denis & Schiffermüller, 1775) (Blauschillernder Feuerfalter)


Lycaena helle: Männchen [N] Lycaena helle: Männchen-Unterseite [N] Lycaena helle: Weibchen [N] Lycaena helle: Weibchen-Unterseite [N] Lycaena helle: Ei [S] Lycaena helle: L1-Raupe [S] Lycaena helle: Jungraupe (Foto: Mario Peluso) [S] Lycaena helle: Raupe (Foto: Mario Peluso) [S] Lycaena helle: Raupe [S] Lycaena helle: Raupe [S] Lycaena helle: Puppe (Foto: Mario Peluso) [S] Lycaena helle: Puppe [S] Lycaena helle: Puppe, dorsal [S] Lycaena helle: Habitat am Alpenrand [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Polygonum bistorta, in Skandinavien auch an Polygonum viviparum.

Lebensraumansprüche:
Lycaena helle besiedelt Quellmoore, Flachmoore und Zwischenmoore mit Vorkommen der Raupennahrung. Dabei können die Flächen recht offen, aber auch locker bewaldet sein.

Entwicklungszyklus:
Die Puppe überwintert. Die kleinen Falter fliegen von Ende Mai bis Anfang Juli lebhaft im Habitat umher und verfolgen Artgenossen und andere Falter. Die Weibchen sind meist deutlich versteckter und ruhiger. Blütenbesuche erfolgen sehr oft an der Raupennahrungspflanze, aber auch an anderen Arten. Die Eiablage findet an der Blattunterseite statt. Die Raupe lebt bis August.

Gefährdung: vom Aussterben bedroht

Gefährdungsursachen:
Durch Habitatvernichtung (Intensivierung, Aufforstung, Eutrophierung, Trinkwassergewinnung und Entwässerung, Überbauung) ist diese Art vom Aussterben bedroht. Sie kommt in Deutschland nur an sehr wenigen Stellen vor, etwa am bayerischen Alpenrand oder im Westerwald.

Bemerkungen:
Lycaena helle ist vor allem von Nordeuropa (Skandinavien) und Polen nach Osten bis weit nach Asien (Amur) verbreitet. Weiter südlich kommt sie nur sehr lokal in Mitteleuropa und den Pyrenäen vor.



Lycaena alciphron | Lycaena candens | Lycaena dispar | Lycaena hippothoe | Lycaena ottomana | Lycaena phlaeas | Lycaena thersamon | Lycaena tityrus | Lycaena virgaureae