Details zur ausgewählten Art
Lycaena phlaeas (Kleiner Feuerfalter)

Lycaena phlaeas: Falter Lycaena phlaeas: Weibchen-Oberseite Lycaena phlaeas: weitere Oberseite Lycaena phlaeas: Unterseite Lycaena phlaeas: Ei Lycaena phlaeas: Raupe Lycaena phlaeas: Raupe Lycaena phlaeas: Raupe, Variante mit mehr rot Lycaena phlaeas: Puppe Lycaena phlaeas: Puppe vor dem Schlupf Lycaena phlaeas: Raupe der kanarischen Unterart (La Gomera) Lycaena phlaeas: Puppe (La Gomera)

Raupennahrungspflanzen:
Rumex-Arten, besonders Rumex acetosella, aber auch etwa R. scutatus und R. acetosa. Gar nicht so selten werden auch nicht-saure Rumex belegt, so R. crispus und R. obtusifolius.

Lebensraumansprüche:
Lycaena phlaeas besiedelt Offenland aller Art. Besonders häufig ist sie in sauren Sandheiden mit R. acetosella. Heutzutage ist der Falter aber auf magere, wenig bewirtschaftete Inseln zurückgedrängt und wandert im Gülle-Intensivland meist nur zu.

Entwicklungszyklus:
Der Falter bildet mehrere Generationen pro Jahr (2-4) aus, von April bis Oktober, selten jahrweise noch später. Die halbwüchsige Raupe überwintert.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Insgesamt ist Lycaena phlaeas noch als wenig gefährdet zu bezeichnen, wenn auch die Individuenzahlen wegen der landwirtschaftlichen Intensivierung sehr stark abgenommen haben. In geeigneten Habitaten, wie stellenweise trockengefallenen Bereichen im Donaumoos, ist sie noch recht häufig. Zudem profitiert sie von der Klimaerwärmung.

Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung ist holarktisch: Kanaren, Nordafrika, Europa, gemäßigtes Asien und Teile Nordamerikas.


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