Ocnogyna parasita (Parasitierter Bär)

Ocnogyna parasita: Männchen Ocnogyna parasita: Männchen Ocnogyna parasita: Weibchen: die Flügel sind verkrüppelt Ocnogyna parasita: halbwüchsige Raupe Ocnogyna parasita: halbwüchsige Raupe Ocnogyna parasita: ausgewchsene Raupe Ocnogyna parasita: ausgewachsene Raupe Ocnogyna parasita: tote Raupe, von einem Pilz befallen Ocnogyna parasita: Puppe Ocnogyna parasita: Puppe Ocnogyna parasita: Habitat am Simplonpass im August zur Raupenzeit nach einem frühen Wintereinbruch Ocnogyna parasita: Jungraupe (Griechenland) Ocnogyna parasita: halbwüchsige Raupe (Griechenland) Ocnogyna parasita: Raupe (Griechenland) Ocnogyna parasita: Raupe (Griechenland) Ocnogyna parasita: Raupe (Griechenland, Kopf) Ocnogyna parasita: Habitat in Nordgriechenland, ca. 1000 m NN

Raupennahrungspflanzen:
Polyphag, v.a. Kräuter

Lebensraumansprüche:
In Mitteleuropa Bergmatten hoher Lagen (1200 bis 2500 m NN). Die Raupen finden sich im Sommer teils häufig in den teils extensiv beweideten Almwiesen, besonders an warmen Stellen.

Entwicklungszyklus:
Die Puppe bzw. der Falter in der Puppe überwintert. Nur im letzteren Fall schlüpft der Falter gleich im folgenden Jahr. Die Flugzeit ist sehr zeitig bei der Schneeschmelze. Die Raupen verpuppen sich im August bis Anfang September.

Bemerkungen:
Ocnogyna parasita kommt in den Französischen und Schweizer Hochalpen vor. Daneben findet sie sich auch in Südosteuropa, hier im Tiefland in steppenartigen Gebieten. Die Raupen sind oft parasitiert oder krank, was der Art zu ihrem Namen verhalf. Nicht immer werden aber Raten von über 90% erreicht. So verpuppten sich von im August 2007 im Wallis gefundenen Raupen über 50%.